Die Namensfindung
Im Umfeld von Osttirol ist unser Schlipfkrapfen unter zahlreichen regionalen Bezeichnungen bekannt - etwa als Schlutzkrapfen, Schlutzer, Schlickkrapfen oder Schlierkrapfen, in Italien begegnet man ihm sogar als ravioli tirolesi.
International findet man seine kulinarischen Verwandten. In Italien die berühmte Ravioli, in Osteuropa Piroggen bzw. Pierogi und in Deutschland kennt man seine Schwestern als Maultaschen.
Der Name Schlipfkrapfen (bzw. seine weiteren Namensvarianten) leiten sich sehr wahrscheinlich vom alpenländischen Dialektwort schlutz bzw. schluzen ab, was so viel bedeutet wie gleiten oder rutschen.
Man geht davon aus, dass dieser Name deshalb entstand weil die Schlipfkrapfen beim Essen - oder beim Hineingleiten in den Mund - quasi rutschten.
Eine alternative Erklärung sieht den Wortteil schlick bzw. schlipf als Ableitung von Begriffen wie schlicken (schlucken) oder von schlutzig (= schlüpfrig, glitschig) - also in Bezug auf die Füllung oder das Gefühl beim Essen.







